Dienstag, 24. November 2009

Be there or be square

Wie erwähnt ging das Jahr wieder mal vorbei wie nichts, und so habe ich eine ganze Menge Gigs verpasst, die sich mit Sicherheit gelohnt hätten. Hier fünf Künstler, die in diesem Jahr leider ohne mich in Berlin waren:

- Lydia Lunch
- Placebo
- PJ Harvey
- Rose Kemp
- Morrissey



Ich hoffe, die kommen alle wieder, und zwar bald! Dasselbe gilt für Jason Webley, die Legendary Pink Dots, IAMX, Faith and the Muse... Die Liste ist viel zu lang. Aber "man" kann ja nicht auf jeder Hochzeit tanzen (ich esse ohnehin lieber das Buffet alle) und 2009 hatte für mich so viele tolle Konzerte parat, dass beschweren nicht gilt.

Top 5: Konzerte des Jahres

Okay, 2009 ist noch lange nicht vorbei. Aber es geht wie immer schneller, als... Also schnell. Hier meine Konzerthighlights diesen Jahres, nicht so richtig geordnet.

- Sara Lov, Ex-Devics, mit Soloprogramm im Café Zapata
- Amanda Palmers großartige Gratis-Show im Rahmen der all2gethernow - inklusive Lesung von Meister Neil Gaiman.
- Regina Spektor im Postbahnhof. Süß.
- Tori Amos gab sich im Tempodrom die Ehre, Publikum gemischt, Show makellos.
- Editors in der Columbiahalle. Tom Smith sonorte sich in Bestform durch die ausverkaufte Halle. Über jeden Zweifel erhaben.



Sascha Mersch läuft übrigens außer Konkurrenz und ich freue mich auf seinen Auftritt am 27.11. mit Schneewittchen in der theARTer Galerie!

Mittwoch, 5. August 2009

Wichtig, wichtig: Die Musikblog-Elite

Der Freitag wittert eine Verschwörung bei den großen Musikblogs: Nun haben sich die Top 5 zum "Trend-Kartell" vernetzt. Ganz nebenbei - aber nicht weniger interessant - zeichnet der Freitag die Geschichte des Bloggens über Musik nach und übt verhalten Kritik. Fein! Die Liste der angeblich visionären, revolutionären und natürlich total trendsettenden Blogs umfasst:

Den vollständigen Artikel findet Ihr hier: www.freitag.de/alltag/0932-musik-blogs-grindin-netzwerk-industrie-musikspezial

Donnerstag, 30. Juli 2009

Nette Duette

Manchmal überdauert eine große Liebe genau einen Song. Ähnlich magisch scheint es bei manchen Duetten zuzugehen. Hier sind ein paar besondere Kunststücke:

  • Brian Molko & David Bowie – Without You I'm Nothing
  • Blixa Bargeld & Meret Becker – Stella Maris
  • Damien Rice & Lisa Hannigan – 9 Crimes
  • Tori Amos & Trent Reznor - Past the Mission
  • PJ Harvey & Nick Cave – Henry Lee
  • Anneke Van Giersbergen & Christopher G. Rygg – A Life All Mine
  • Björk & Antony Hegarty – The Dull Flame of Desire
  • Beth Gibbons & Rustin' Man (Paul Webb) – Tom The Model


Mittwoch, 22. Juli 2009

A is for Amanda

Dem aufmerksamen Dresden-Dolls-Fanatiker dürfte kaum entgangen sein, dass Amanda Palmer - der bemerkenswertere Teil des Duetts - mindestens eine seltsame Leidenschaft hat: Sie steht auf Worte, die mit A beginnen. Hier sind ein paar, die mehr oder weniger regelmäßig Einzug in ihre Songtexte und -titel erhalten:

Montag, 13. Juli 2009

Metamusik: Selbstreferentiell und postmodern

In der Literaturwissenschaft gibt's ihn schon lange, den Begriff der Metafiktion. Heute ist er eng mit postmoderner Literatur verknüpft, Paul Auster gilt zum Beispiel dank City of Glass, wo er sich als Autor selbst zum Protagonisten eines albtraumhaften Thrillers macht, als absolutes Aushängeschild in Sachen selbstrefentieller Literatur. Im Grunde aber geht Idee bis ins Mittelalter zurück: Geoffrey Chaucers Canterbury Tales sind wohl das beste Beispiel dafür. Und auch bei James Joyce finden sich schon metafiktionale Texte.

Und Musik ist ja auch nichts anderes (höchstens etwas mehr) als vertonte Lyrik - darum wundert es kaum, dass auch hier hin und wieder Texte auftauchen, die sich auf die Musik selbst beziehen. Ich sammle schon fleißig - für Tipps und Ergänzungen bin ich dankbar. :)

Hier eine kleine, unvollständige Liste:
  • The Dresden Dolls: Backstabber. ("And don't tell me not to reference my songs within my songs...")
  • The Dresden Dolls: Sing.
  • The Dresden Dolls: Coin-Operated Boy. ("This bridge was written to make you feel smitten...")
  • David Bowie: Five Years. ("I think I saw you in an ice-cream parlour / Drinking milk shakes cold and long / Smiling and waving and looking so fine / Don't think you knew you were in this song...")
  • Einstürzende Neubauten: Der Tod ist ein Dandy. ("This was made to end all parties...")*
  • Public Image Ltd.: This Is Not a Love Song.*


* Besten Dank für die Tipps! :)